AI Media Transparency Manager

Herkunft von Bildern in WordPress sichtbar und maschinenlesbar kennzeichnen.

Worum geht es

Bilder auf einer Website stammen aus unterschiedlichen Quellen. Kamerafoto, klassisch bearbeitet, KI-unterstützt, vollständig KI-generiert oder Deepfake. Wer das nicht dokumentiert, verliert im Zweifel die Kontrolle darüber, was seine eigene Website eigentlich zeigt. Das gilt unabhängig davon, ob im Einzelfall eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht besteht.

Ab dem 2. August 2026 gilt Artikel 50 der EU-KI-Verordnung. Er verpflichtet zur Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten, die als Deepfake im engeren Sinne gelten: fotorealistische Bilder, die reale Personen, Orte oder Ereignisse täuschend echt zeigen. Erkennbare Illustrationen und Grafiken fallen in aller Regel nicht darunter. Bußgelder bei Verstößen reichen bis zu 15 Millionen Euro oder 3 Prozent des weltweiten Jahresumsatzes.

Der AI Media Transparency Manager bildet genau diese Fälle in seinem Regelwerk ab. Bilder mit realem Personenbezug in Kombination mit Face-Swap, vollständiger KI-Neugenerierung oder manipulierten realen Szenen werden automatisch auf die höchste Offenlegungsstufe angehoben. Ob und in welchem Umfang Artikel 50 im Einzelfall greift, ist eine rechtliche Einzelfallfrage. Das Plugin ersetzt keine individuelle Rechtsberatung, es macht die Kennzeichnung dort möglich, wo sie inhaltlich sinnvoll oder rechtlich geboten ist.

KI-generiertes Beispielbild mit sichtbarer Kennzeichnung: KI-generierte Darstellung. Das Bild zeigt keine reale Aufnahme.
So erscheint die Kennzeichnung für Besucher der Website. Direkt am Bild, ohne Klick, ohne Suche.
KI-generierte Illustration.

Wie die Kennzeichnung entsteht

Der AI Media Transparency Manager verwaltet für jedes Bild in der WordPress-Mediathek einen strukturierten Herkunftsdatensatz und erzeugt daraus eine sichtbare Kennzeichnung am Bild, eine maschinenlesbare Kennzeichnung nach IPTC-Standard direkt in der Bilddatei und ein lückenloses Audit-Log mit Export. Die Klassifizierung erfolgt redaktionell, unterstützt durch ein transparentes Regelwerk. Es gibt keine automatische KI-Erkennung und keinen Datenversand an externe Server.

Upload-Assistent im Herkunfts-Feldpanel von WordPress mit drei Fragen zur Bildklassifizierung und automatisch vorgeschlagener Offenlegungsstufe
Drei Fragen genügen. Der Assistent schlägt Klassifizierung und Offenlegungsstufe vor, die Redaktion entscheidet final.

Prüfzentrum und Nachweis

Ein Prüfzentrum zeigt auf einen Blick, wie viele Bilder klassifiziert, unklassifiziert oder kritisch sind, und markiert offene Fälle automatisch. Jede Änderung an einem Herkunftsdatensatz wird im Audit-Log protokolliert und lässt sich als CSV, JSON oder ZIP exportieren.

Prüfzentrum mit Kennzahlen zu klassifizierten, unklassifizierten und KI-generierten Bildern sowie einer priorisierten Prüfliste nach Kritisch, Warnung und Hinweis
Das Prüfzentrum zeigt auf einen Blick, welche Bilder klassifiziert, geprüft oder noch offen sind.

Für wen

Für Unternehmen, die KI-generierte oder KI-bearbeitete Bilder einsetzen und das nachvollziehbar dokumentieren wollen, statt es dem Zufall zu überlassen.

Aktueller Stand

Der AI Media Transparency Manager läuft aktuell bei ausgewählten Kunden im produktiven Einsatz. Eine breitere Verfügbarkeit ist in Planung.

Entwickelt von Weilandt IT-Dienstleistungen

Anbieterunabhängige Beratung für KI-Strategie und Automatisierung im Mittelstand. Dieses Plugin ist kein Nebenprodukt, sondern der praktische Nachweis, dass wir KI-Governance nicht nur empfehlen, sondern selbst bauen.